Symptome Chronischer Schlafstörungen sind vielfältig

Chronische Schlafstörungen liegen vor, wenn Symptome wie nächtliche Einschlafschwierigkeiten, frühes Erwachen am Morgen oder häufiges nächtliches Erwachen mindestens dreimal pro Woche über drei Monate auftreten. Tagsüber äußern sich die Folgen in Müdigkeit und verminderter Konzentration.

Nächtliche Symptome Chronischer Schlafstörungen

Werfen wir einen Blick auf einige der häufigsten nächtlichen Symptome der Chronischen Schlafstörung, auf die Sie achten und die Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mitteilen sollten:

Eine Schlafstörung ist chronisch, wenn eines dieser Symptome mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten oder länger auftritt.

Symptome Chronischer Schlafstörungen am Tag

Bei einer Chronischen Schlafstörung bleiben Regionen des Gehirns, die eigentlich im Schlafmodus sein sollten, nachts aktiv und erzeugen einen Zustand erhöhter Wachheit. Dadurch wird es schwieriger, einzuschlafen und bis zum Morgen durchzuschlafen.

Ohne erholsamen Schlaf fühlen wir uns müde und sind tagsüber vielleicht nicht ganz bei der Sache.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen einige der Symptome Chronischer Schlafstörungen, die am Tag auftreten können.

Haben Sie sich in letzter Zeit ängstlich oder deprimiert gefühlt?

Es ist bekannt, dass sich schlaflose Nächte auf Ihr Befinden auswirken und vorübergehend zu einer Veränderung Ihrer Persönlichkeit führen können. Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass Sie keine Lust haben, sich mit anderen Menschen zu treffen. Das kann zu einem Gefühl von Einsamkeit führen, was sich wiederum auf Ihr emotionales Wohlbefinden und Ihre Beziehungen zu anderen auswirkt.

Fühlen Sie sich tagsüber körperlich oder geistig müde?

Wenn Sie körperlich müde sind, haben Sie vielleicht das Gefühl, dass Sie nicht so energiegeladen sind, wie Sie es gewohnt sind. Wenn Sie geistig müde sind, fällt es Ihnen vielleicht schwerer, sich zu konzentrieren und konzentriert zu bleiben. Gefährlich kann es werden, wenn Sie in diesem Zustand bestimmte Tätigkeiten wie Autofahren oder das Bedienen schwerer Maschinen ausüben.

Wachen Sie nach einer schlaflosen Nacht mit einem unausgeschlafenen Gefühl auf und fühlen sich am Morgen weiterhin schläfrig?

Vielleicht fällt es Ihnen tagsüber schwer, Ihr Energieniveau aufrechtzuerhalten und Sie haben das Gefühl, Sie könnten ein kurzes Nickerchen gebrauchen.

Fällt es Ihnen schwer, sich den ganzen Tag über auf einzelne Aufgaben zu konzentrieren und zu fokussieren?

Vielleicht schaffen Sie es nur kurze Zeit, an ein und derselben Sache zu arbeiten, was bisher nicht der Fall war. Das kann daran liegen, dass Sie keinen erholsamen Schlaf hatten, was logisches oder komplexes Denken schwieriger werden lässt.

Sind Sie zu Hause oder am Arbeitsplatz in letzter Zeit nicht ganz auf der Höhe?
 

Vielleicht sind Sie etwas unbeholfen oder tollpatschig, oder es fällt Ihnen schwer, sich mit Ihren gewohnten Aufgaben auseinanderzusetzen. Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass schlechter Schlaf über einen längeren Zeitraum die Denkfähigkeit und die Funktionsfähigkeit des Gehirns beeinträchtigt.

Fällt es Ihnen schwer, sich an Dinge zu erinnern, die Sie am Vortag getan haben?

Vielleicht fällt es Ihnen schwer, sich an die Dinge zu erinnern, die Sie gestern getan haben, oder auch nur daran, was Sie im Fernsehen gesehen haben. Das Gefühl, keine Kontrolle über die eigenen Gedanken zu haben, kann sehr beunruhigend sein.

Sind Sie schlecht gelaunt, wenn Sie nicht genug Schlaf bekommen?

Die Forschung zeigt einen Zusammenhang zwischen einem Mangel an erholsamem Schlaf und schlechter Laune. Schlaf beeinträchtigt die Gehirnfunktion, was infolgedessen Ihre Aktivitäten einschränken kann. Dies wiederum kann sich negativ auf die Stimmung und Ihr Gesamtbefinden auswirken.

Möchten Sie wissen, wie Chronische Schlafstörungen diagnostiziert werden?

Referenzen

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Riemann D, Spiegelhalder K, Feige B, et al. The hyperarousal model of insomnia: A review of the concept and its evidence. Sleep Med Rev. 2010;14(1):19–31.

Vargas I, Perlis ML. Insomnia and depression: Clinical associations and possible mechanistic links. Brain Sci. 2020;10(2):71.

DE-IDS-00129, Juni 2026

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