Schlafstörungen: was ist das eigentlich?

Schlafstörungen, medizinisch als „Insomnie“ bezeichnet, sind Phasen, in denen Menschen Schwierigkeiten beim Schlafen haben. Sie können akut oder chronisch sein.

Akute Schlafstörungen entstehen oft durch Stress und verschwinden, wenn die Auslöser beseitigt werden. Chronische Schlafstörungen hingegen halten über mindestens drei Monate an, mindestens drei Nächte pro Woche, trotz guter Schlafbedingungen, und stellen eine eigenständige Erkrankung dar. Etwa 10 % der Menschen sind betroffen.

Was versteht man unter Schlafstörungen?

Viele Menschen erleben Phasen, in denen sie Schwierigkeiten beim Schlafen haben. In der Medizin werden Schlafstörungen als „Insomnie“ bezeichnet, was wörtlich „ohne Schlaf“ bedeutet. Menschen, die seit Monaten oder sogar Jahren nicht richtig schlafen können, leiden oft nicht nur unter vorübergehenden – also akuten – Schlafproblemen, sondern haben Chronische Schlafstörungen, die dauerhaft anhalten.

Halten Schlafprobleme über mindestens drei Monate an – mindestens drei Nächte pro Woche, trotz guter Schlafbedingungen – spricht man von Chronischen Schlafstörungen. In diesem Fall liegt eine eigenständige Erkrankung vor.

Wann werden Schlafstörungen chronisch?

Chronische Insomnie liegt vor, wenn Ein- und Durchschlafprobleme sowie frühes Erwachen mindestens drei Monate lang an drei oder mehr Nächten pro Woche auftreten, trotz guter Schlafbedingungen. Neben der nächtlichen Schlaflosigkeit werden auch die Folgen am Tag berücksichtigt, wie Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme.

Unterschiede zwischen akuten und Chronischen Schlafstörungen

Akut
  • Ihre Schlafprobleme bestehen seit weniger als 3 Monaten oder treten weniger als 3 Mal pro Woche auf
  • Wenn der Auslöser verschwindet, verschwinden in der Regel auch die Schlafprobleme

Chronisch
  • Sie haben seit mindestens 3 Monaten oder länger und mindestens 3 Mal pro Woche Schlafprobleme
  • Selbst wenn der Auslöser verschwindet, haben Sie immer noch mit Schlafproblemen zu kämpfen

Wie können sich Chronische Schlafstörungen auf Ihren Alltag auswirken?

Hier sind einige der häufigsten Symptome Chronischer Schlafstörungen, die Sie tagsüber beeinträchtigen können.

  • Müdigkeit am Morgen
  • Erschöpfung
  • Leistungseinschränkungen bei der Arbeit oder der Ausbildung
  • Geringe Kontaktfreudigkeit
  • Mangelnde Konzentration
  • Reizbarkeit und schlechte Laune
  • Spannungen in der Familie
Wenn Sie unter Chronischen Schlafstörungen leiden, ist Ihr Gehirn möglicherweise auch nachts aktiv und lässt Sie nicht schlafen. Die Folge: Sie sind tagsüber müde.

Zusammenfassung dieser Seite:

Schlafstörungen, medizinisch als „Insomnie“ bezeichnet, sind Phasen, in denen Menschen Schwierigkeiten beim Schlafen haben. Sie können akut oder chronisch sein.

Akute Schlafstörungen entstehen oft durch Stress und verschwinden, wenn die Auslöser beseitigt werden. Chronische Schlafstörungen hingegen halten über drei Monate an, mindestens drei Nächte pro Woche, trotz guter Schlafbedingungen, und stellen eine eigenständige Erkrankung dar. Etwa 10 % der Menschen sind betroffen. 1-8

Wir wissen heute viel mehr darüber, was Schlaf ist, wie wichtig Schlaf für uns ist, wie Chronische Schlafstörungen entstehen und wie wir damit umgehen können.

Referenzen

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DE-IDS-00066, Juni 2026

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